Korrekturhandel in der Markttechnik

    • Korrekturhandel in der Markttechnik

      Hier möchte ich mal eine Thema eröffnen, welches sich mit meinen Lieblingsetup beschäftigt. Der Korrekturhandel. Diese Art des Handelns bietet für mich einer der entspanntesten Trades, vor allem wen man dies wie ich in größeren Trendgrößen durchführt.

      Es gibt hier in meinen Augen zwei Varianten:

      • Handel IN die Korrektur
      • Handel AUS der Korrektur
      Für den Handel IN die Korrektur bieten sich gestaffelte Einstiegsorders (Handel mit mehreren Kontrakten). Entweder verteilt man diese nach gut Gusto oder nimmt sich hier die Fibo´s zur Hilfe.



      Für den Handel AUS der Korrektur heraus, lasse ich mir einen Einstieg (meist) durch eine Umkehrbewegung in Richtung des übergeordneten Trends (Großwetterlage) signalisieren. Hier stehen dann frei nach Michael Voigt die Sterne Setups im Raum: 5* oder noch besser ein 5* Plus Setup.



      Welches der beiden Varianten für den Korrekturhandel nun besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich favorisiere keine von beiden, beide sind gleichgewichtig gut. Denn beide sind eine schöne Möglichkeit günstig in den Markt zu kommen und sich einen Zuschlag im Gewinnfall zu sichern (im Vergleich zu einem einfachen "plumpen Einstieg" am großen P2). Egal für welche Variante: Oberste Prämisse ist immer eine saubere Großwetterlage.

      First Step des Screenings muss es sein: Großwetterlage »»» dann Signallage! Der größte Vorteil für mich ist, dass man das als "Neben-dem-Beruf-Trader" gerade auf größeren Trendebenen sehr schön durchführen kann. Wählt man dann hier nicht den Bewegungshandel, sondern den Trendhandel ist das ganze nochmal eine Nummer entspannter. Der Trendhandel aus/in die Korrektur in Verbindung mit einem diversifikativ ausgerichteten Handel ist für mich der eleganteste Stil den man als Markttechniker durchführen kann.

      Um die entsprechenden Setups (5* oder 5* Plus) zu suchen, bietet der AgenaTrader wunderbare und vor allem sehr schnelle Möglichkeiten 100te Werte in kürzester Zeit durchzuschauen. Selbst in manuellen Screening. Bei unseren Webinren können wir immer sehen wie schnell das ganze von statten geht. Die Suche der Setups ist das eine, der direkte Handel die andere. Auch hier bietet der AgenaTrader tolle Erleichterungen und Unterstützungen für den Trader an. Das folgende Video zeigt das schon ganz gut.

      Korrekturhandel par excellence ausgeführt mit dem AgenaTrader. Danke Gilbert :)

      Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. (Bertrand Russell)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von fernweh70 ()

    • Vielen Dank. Was für mich noch immer etwas schwierig ist, in einem laufenden Trade nicht doch nochmal eine Trendgröße zurückzuschalten um einen Buchgewinn zu sichern. Hier mal aktuelles Beispiel. Ich bin long rein (Einstieg beim blauen Punkt) mit einer market order, 5* setup und SL am P3.

      Der Trade ist bereits ganz gut im Gewinn, jedoch kann ich nach den Regeln der Kunst den SL noch nicht nachziehen, da es auf der gehandelten Trendgröße noch einen neuen Punk 3 gibt. Dieses gäbe es nur eine Trendebene tiefer, siehe 60min Chart unten links. Das sind so meine Schwierigkeiten die ich ab und an noch habe. Wenn ich den SL allerdings dort nachziehe, entspricht das nicht meiner anfänglich geplanten Trendgröße.

      Aber wie man es macht, macht man es oft falsch ;) Läßt man den SL dort liegen (roter Trend) schmiert der Markt ab und der SL wird geholt. Zieht man den SL eine Trendgröße kleiner nach um Gewinn zu sichern, korrigiert der Markt, holt den SL und bewegt sich dann doch in der anfänglich gedachten Richtung und hätte die Idee weiter durchgeboxt :rolleyes: Um die Chancen zu sichern, bleibe ich (so hab ich es mir seit geraumer Zeit zumindest vorgenommen) bei der anfänglich gedachten Ausrichtung für zukünftige Trades. Denn wenn es nicht klappt ... Shit happens ... fachlich sauberer Minustrade ... Der Linie treu bleiben ist ja auch wesentlich entspannter als sich über alle Möglichkeiten und Unabwägbarkeiten Gedanken zu machen. Denn Chancen und Setups gibt es immer wieder aufs Neue.
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    • Björn schrieb:

      ... Shit happens ... fachlich sauberer Minustrade ... Der Linie treu bleiben ist ja auch wesentlich entspannter als sich über alle Möglichkeiten und Unabwägbarkeiten Gedanken zu machen.


      Entspannter und einfacher ist es der Linie treu zu bleiben, allerdings ist Markttechnik nach M.V. oder sonst wem ja kein "Gesetz" ist.

      Habe neulich ein youtube Video gesehen vom Carsten Umland, dort zeigte er eine Grafik mit ganz vielen Trades um die P/L Nulllinie und sagte die wenigen positiven Ausreißer machen sein Konto "schön". Im Gezeigten war zu sehen dass er seinen Stopp an einem Innenstab nachziehen würde wenn der Trade schnell in den Gewinn gestartet ist, ganz nach der Philosophie "Freetrade". -- Damit will ich sagen, daß eigene Anpassungen ja nach Vorliebe prima sind...
    • johannes schrieb:

      Damit will ich sagen, daß eigene Anpassungen ja nach Vorliebe prima sind...

      Das stimmt. Es ist sicherlich auch eine Frage der Handelsphilosophie. Wenn man markttechnisch diversifikativ unterwegs ist (also z.B. 20 Long/20 Short Positionen) wäre es zu umständlich für jede Position einzeln zu entscheiden. In diesem Fall ist es sicher besser am Stil festzuhalten, also den Stopp an der gehandelte Trendgröße einfach durchtrailen.

      Bei einer Handvoll Positionen, kann man da durchaus noch einzeln drauf eingehen.
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    • Hallo @Lakman1 .

      Ja, schuldig im Sinne der Anklage ;) Ich gebe zu, das ich zu dem Zeitpunkt wo ich den beitrag zum Trade erstellt hab irgendwie in eine Art Ungeduld verfallen bin. Im Nachhinein ist es ja völlig okay, da der Markt zwar in meine Richtung lief, aber aufgrund der gehandelten Trendgröße überhaupt noch nicht weit gelaufen war nach dem Einstieg. ist jetzt schon eine Weile her. Wie gesagt, der Einwand ist richtig. Die Bedenken waren unbegründet.
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