Trendgrößen

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    • Hallo Nick.

      Ich glaube ich weiß worauf du hinaus möchtest ;) Ich weiß, dass ich z.B. einen 10min Chart nehmen und den mit sehr viel Historie laden könnte. So würde ich die lokalen Hoch- und Tiefpunkte ja genau so gut sehen um die Trendgrößen zu identifizieren (Großwetterlage). Aber irgendwie hab ich mich dran gewöhnt, mit 3 Fenstern zu arbeiten. So sehe ich auf einen Blick was auch übergeordnet abläuft. Ach ja, ich weiß jetzt auch gar nicht wie viel Historie mein Datenanbieter (IG Markets) zur Verfügung stellt. Für Intraday-Trades wäre der Monatschart wahrscheinlich etwas too much. Aber i.d.R. trade ich nicht intraday und mein kleinster TF ist Daily, maximal 4h.

      Wie gehst du vor?
      Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. (Bertrand Russell)
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    • Naja, wenn es kommt, dann ja.
      Mein "Setup" Chart, an dem ich auch den SL ausrichte, ist i.d.R. der Tageschart. Ich mache im Grunde immer eine Top-Down-Analyse um herauszufinden, was im übergeordneten Trend abläuft (Großwetterlage). Einstiegssetups suche ich mir dann im Tageschart in Abstimmung mit der GWL.

      Wenn ich mir die obige Analyse nochmal anschaue, dann würde ich jetzt nur noch zwei Dinge machen. Entweder bricht der Markt durch (Daily) und steige dann in die darauffolgende Korrektur ein. Oder ich warte ab, ob der Markt ohne Durchbruch nochmal zurückkkommt, weil der Widerstand zu groß ist. Aktuell würde ich jetzt nichts machen. Der gestrige Short im SP (siehe Valeo´s Tradingjournal) ist eher in der Kategorie "Muss nicht sein" anzusiedeln :rolleyes:
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    • OK, aber warum?
      Denkst Du dabei an Band 4 und willst das so machen?
      Habe gerade gestern mit Micha telefoniert, ich glaube Du würdest überrascht sein, wenn Du wüsstest wie lange er seine
      Aktien hält.

      Sonst handle ich kaum Aktien bzw. solche Trendgrößen, also kann ich Dir nicht sagen wie ich das so mache.
      Grüße 8)
      Trading ist nicht der Weg zum Glück, sondern das Glücklichsein führt zum Trading. :rolleyes:
    • Wie lange hält er sie denn?

      Warum ich auf Tagesbasis handle? Ich habe ein grundsätzliches Problem: Da ich berufstätig bin, bin ich bereits schon morgens um 06:15 aus dem Haus und komme gegen 17:00 wieder zurück. In der Zeit dazwischen habe ich keine Möglichkeiten, Trades abzusetzen oder zu managen. Also Trendgroßen die auf 10min, 60min, etc. laufen, kann ich kaum oder gar nicht verwalten. Im Bewegungshandel nicht und selbst beim Trendhandel könnte es mit diesen Trendgrößen eng werden. Daher hab ich für mich festgelegt und bin der Annahme, dass der Daily der Chart der Wahl ist. Anders sehe ich kaum Möglichkeiten für mich.
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    • salty schrieb:

      Wenn es mir möglich ist dann poste ich so früh wie möglich. Darauf kommt es an. Hinterher auswerten hilft zu lernen aber auf das rechtzeitige Anwenden kommt es ja wohl an.

      In dem Fall hätte es doch klappen können. Am ersten nachgezogenen Stop wurde ich ausgestoppt. Aber falsch war der Trade nicht, oder?

      Gruß Salty



      um zu sagen ob der trade fachlich richtig oder falsch war, müsste man wissen, was dein ziel mit dem trade war.
      ich gehe davon aus, du wolltest g2 handeln (ob trend oder bewegung ist egal).
      => genau dieses setup hatte ich bei facebook gepostet mit ziel des bewegungshandels (siehe anhang 1). allerdings ist g1 nach wie vor long, und somit wird gegen die gültige gwl gehandelt => somit fachlich falscher trade -> zumindest wäre ich einen fachlich falschen trade eingegangen, hätte ich dies gehandelt. sofern du auch g2 handeln wolltest, handelt es sich hierbei ebenfalls um einen fachlich falschen trade (siehe anhang 2).
    • Hallo andy,

      wenn ich es richtig sehe dann bestimmst du die Großwetterlage in einem Zeitrahmen und zoomst dich nur weiter hinaus bzw. hinein um dann die einzelnen Trends (übergeordnet/untergeordnet) zu bestimmen. Wo siehst du da den Vorteil?

      Wenn ich dein Bild vom EURUSD anschaue mit den eingezeichneten Trends dann sieht es so aus das wir uns in einem Auftwärtstrend befinden (G1) da das letzte Tief noch nicht unterschritten wurde. Aber gehe ich in den Tageschart beurteile ich die Großwetterlage sofort anders. Ich würde sagen das wir an einem entscheidenden Punkt angelangt sind. Der übergeordnete Trend im Tageschart sagt Short bzw. Übergang in die Bewegung und die Bestätigung dafür erhalten wir spätestens wenn die das letzte Tief ( siehe Bild rote Linie) unterschritten wird. Da auch der untergeordnete Trend (grüne eingezeichnet) noch intakt ist, erscheint mir es mir als sehr wahrscheinlich das der übergeordnete Trend (blau eingezeichnet) weiterläuft. Deswegen gehe ich doch ein hohes Risiko ein wenn ich mich auf die Longseite stelle. Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

      Gruß salty
    • hallo salty,

      in der einordnung der trends habe ich auch noch meine probleme. wegen dieses verständnisproblems habe ich mich vor kurzem mit nick unterhalten.
      was mir fehlte, war unter anderem ein ungefähres zeitfenster, welches man in analysieren sollte, wenn man t2 = g2 handeln möchte. da hierfür g1 die gwl ist, hat mir nick empfohlen, einen zeitraum von ca. 3 monaten zu betrachten.
      somit ergibt sich g1 als der größte trend im chart (gelb eingezeichnet). g2 ist der mittlere trend (rot eingezeichnet).
      ich muss also hinauszoomen, um eine gültige gwl = g1 bestimmen zu können.

      dominic hatte mir zum verständnis für genau dieses beispiel (eur/usd) die trendgrößen aus seiner sichtweise markiert und in die dp geladen. leider ist diese datei nicht mehr vorhanden. daher,
      @nick: falls du das bild noch hast, kannst du es bitte hier anhängen?
    • was mir bei deinen charts aufgefallen ist, dass du bei verschiedenen zeiteinheiten auch gleichzeitig versch. zeiträume betrachtest: 4 stunden = ca. 2 monate, 1 tag = ca 3/4 jahr.
      genau hier hatte ich - wie gesagt - auch immer die größten probleme, und habe sicher noch immer schwierigkeiten in der bestimmung der trends inkl. gwl.
      allerdings, ist es nicht entscheidend, ob man nun 1 stunde, oder 1 tag betrachtet - solange man sich den gleichen zeitraum ansieht. zur verdeutlichung habe ich drei verschiedene charts angehängt, die jeweils den gleichen zeitraum abbilden. die trends sind überall identisch. vielleicht hat dominic ja einen groben anhalt, welchen rückwärtigen zeitraum man sich anschauen sollte, wenn man t0 - t4 als g1 - g3 handeln möchte.
    • Um ehrlich zu sein hat mich das Betrachten der verschiedenen Zeiträume bisher nicht gestört bzw. ich hab darüber nicht nachgedacht. Ich empfand es als sehr angenehm sich vom höheren Zeitrahmen herunter zu arbeiten bis in zu dem Zeitrahmen den man handeln möchte und dabei auch das Zeitfenster zu verkleinern. Das hat auch etwas von Fokussieren auf das Wichtige. Vielleicht ist das auch nur eine Sache der persönlichen Vorliebe. Ich werde aber mal versuchen mit einem Zeitrahmen zu arbeiten und dort alle Trends einzuzeichnen.

      Gruß salty
    • Kurzformen Trendgrößen

      Hier mal ein Auszug aus den Kurzformen, Trendgrößen betreffend.

      T0 = größter Trend (ZE ca. 1 Woche bis 1 Monat)
      T1 = großer Trend (ZE ca. 4h bis 3 Tage)
      T2 = mittlerer Trend (ZE ca. 40min bis 4h)
      T3 = kleiner Trend (ZE ca. 5min bis 30min)
      T4 = kleinster Trend (ZE ca. Tick, 1min)


      G1 = größerer Trend im Chart
      G2 = mittlerer bzw. normaler Trend im Chart
      G3 = kleinerer Trend im Chart
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    • Hi @all,
      ich habe ein Problem, vielleicht könnt ihr mir Helfen. Wenn ich einen Chart vor mir habe z.b. im T3 auf 10 min Basis, dann habe ich voll die Probleme zu unterscheiden welcher der zu sehenden ausschläge des Kurses wirklich wichtig ist oder vielleicht schon zu einer anderen Trendgröße gehört. Habt ihr da vielleicht ein paar Tipps wie ich das Problem angehen kann um es zulösen.
      Ich würde mich sehr freuen über eure Ratschläge, Tipps und Anregungen. :)
      mfg gekko85
    • Hi gekko85,

      es kommt immer darauf an, welchen Trend von T3 Du handeln möchtest. Deshalb findet auf den unterschiedlichen Charts (egal welche ZE) nochmals folgende Unterteilung statt:

      G1 = Größerer Trend
      G2 = Mittlerer bzw. normaler Trend
      G3 = Kleinerer Trend

      Hierbei gilt es darauf zu achten, je nach gehandeltem Trend die gültige GWL zu beachten.
      Ich habe mal ein Beispiel angehängt, wenn auch nicht 100% sauber, da G3 einzuzeichnen meist etwas schwierig ist, hierfür müsste man besser eine ZE runterschalten, um den Trend wirklich sauber zu erkennen.

      Ich hoffe, die Grafik hilft dir ein wenig weiter, um zu erkennen, welche Ausschläge für den jeweiligen Handel von Interesse sind.

      Im Übrigen könnte sich hier ein schönes Setup entwickeln, wenn G2 wieder einen Abwärtstrend gebildet hat :)

      Grüße
      Andi
    • Hallo.

      Nicht wundern, die Beiträge habe ich in diesen Thread verschoben. Denn das ist genau das Thema: Trendgrößen, deren Erkennung und Umsetzung. Danke Andi für deine Erläuterung.

      VG
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    • Ja, ein ergänzendes Webinar ist derzeit in Planung. Thema wird unter anderem nochmal das Erkennen von Trendgrößen sein. Sobald der Terminplan steht, werdet ihr darüber informiert.


      VG
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    • Trenderkennung

      Nach meiner Frage nach dem P2-Einstieg habe ich mich auf Euer Anraten intensiver mit der Trenderkennung versucht. Nach wie vor bereitet mir das echt Schwierigkeiten. Retrospektiv ist das total einfach, aber In - Time, also Live, sieht das Ganze oft anders aus.
      Ich habe absichtlich mal den Daily und weekly gegenüber gestellt, wohl wissend, dass das alles im M10 oder Tick möglich ist.Ich wollte absichtlich das "Rauschen" außen vor lassen und lediglich mal einen Bsp-Chart darstellen: Wie hätte man diesen großen Abwärtstrend am Besten handeln können / sollen ?
      Was hätte hier den meisten Sinn gemacht ?
      Wie gesagt : Zeiteinheit und Zeit zum Traden ganz außer Acht gelassen !
      Es geht mir mehr um die Sinnhaftigkeit der noch möglichen Trendgröße in diesem speziellen Fall.
      Frage 2: Hätte man erkennen können, dass das rote 2-3 nicht zum großen Trend gehört ? Die Korrektur ging bis weit über das 62er Fibo hinaus..
      Bilder
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