Trading Ausbildung von Markus Gabel

    • das sehe ich anders. bei einem 1.000€ Konto kann man ruhig mal einen Hunderter riskieren. Tut ja nicht weh, wenn der weg ist. Wiederbeschaffungswert 1 Arbeitstag mit 12€ Stundenlohn. Bei einem 100.000€ Konto, mal eben 10.000 für einen Trade riskieren, das macht kein Trader, der vom Börsenhandel seinen Lebensunterhalt bestreitet. Es sein denn, man hat noch ein paar Hunderttausend auf dem Tagesgeldkonto rumliegen, aber wer hat das schon. ;) Je größer das Konto, je risikoaverser wird doch der Handelsstil und somit ist der Betrag schon zu berücksichtigen bei der Rendite.
    • Adi Trading schrieb:

      Spinshot schrieb:

      Bei Lüddemann brauchst du nicht so lange zu warten. Im Managed Account zeigt er bereits was er kann (oder auch nicht kann...)

      Fantasiebacktest bis einschließlich Feb 2017. Danach schlug ihm die Realität ins Gesicht :D

      captrader.com/de/produkte/mana…unts/strategie-portfolio/
      die Anderen sind aber auch nicht viel besser. Da haben viele ETFs ohne was dafür zu tun mehr Performance erreicht :whistling:
      jetzt liegen die Ergebnisse von den managed accounts bei captrader für 2017 vor. kein einziger hat 10% Rendite erwirtschaftet. Mario Lüddemann hat mit 7,54% am besten ageschnitten. ist mir ein Rätsel in so einem Bullenmarkt. Mich würde mal interessieren wie groß die gehandelten Portfolios sind. Hat da jemand Informationen?
    • Die 7,54% musst du nach unten korrigieren, da Januar und Februar Backtestergebnisse sind. Was er selbst erreicht hat dürften dann so ca 3% sein.

      Ich vermute es verhält sich analog zu den Wikifolios. Das heißt dein Account startet mit einer von dir definierten Summe als Zertifikat. Wenn jemand 1000eur in deinen Account investiert partizipiert er anteilmäßig an den von dir gehandelten Werten. So gesehen ist die Startsumme nahezu irrelevant
      Wie handelt man denn nun am besten an der Börse?

      Hmm... am besten profitabel :)

      ___________________________________________
      www.boersenlehrling.de
    • mir geht es um das gehandelte Volumen. Wenn ich ein Konto mit 10 Millionen handel, dann ist das etwas anderes als ein Konto mit 100.000€. 7,54% von 10 Mio, wären 754.000€. Man muss auch mental in der Lage sein, solche Summen zu bewegen. Ich könnte es nicht. Wie dann letztendlich der Kuchen aufgeteilt wird, ist mir egal. Darum ist eine Challenge für Coaches mit 10.000€ viel zu wenig.
    • Cloudatlas schrieb:

      Darum ist eine Challenge für Coaches mit 10.000€ viel zu wenig.
      Soweit ich das bisher verstanden habe, ist dies nur die untere Grenze. Wer kann und mag, der kann hier durchaus größere Konten handeln. Viel entscheidender ist ist für mich, dass hier von einer (so hoffe ich jedenfalls) unabhängigen Stelle die Trackrecords geprüft werden. Wenn das wirklich so ist, dann ist das ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung.

      Denn falls es tatsächlich Schule macht, müsste sich jeder Coach der dort nicht teilnimmt, ja irgendwann die Frage gefallen lassen, warum er nicht teilnimmt. Und die Suche nach den gängigen Ausreden dürfte immer schwerer fallen, je mehr dabei mitmachen. Mir gefällt die Idee grundsätzlich sehr gut, auch wenn es nur ein erster Schritt ist. Aber immerhin - irgendwo muß man schließlich anfangen. Und diese Branche hat es in der Tat mehr als nötig, ihre Seriosität unter Beweis zu stellen.
    • Cloudatlas schrieb:

      mir geht es um das gehandelte Volumen. Wenn ich ein Konto mit 10 Millionen handel, dann ist das etwas anderes als ein Konto mit 100.000€. 7,54% von 10 Mio, wären 754.000€. Man muss auch mental in der Lage sein, solche Summen zu bewegen. Ich könnte es nicht. Wie dann letztendlich der Kuchen aufgeteilt wird, ist mir egal. Darum ist eine Challenge für Coaches mit 10.000€ viel zu wenig.
      Es geht doch nicht darum, Spitzenbegabungen herauszufiltern, die große Summe erfolgreich handeln können. Das interessiert doch allenfalls Großinvestoren.
      Wer nicht völlig naiv ist, wird derartige Fertigkeiten bei den genannten Namen wohl kaum erwarten!

      Der potentielle Kunde dieser sogenannten Coaches möchte in erster Linie wissen, ob er mit den vermittelten Lerninhalten oder ggf. auch Signalen bei einem begrenzten Konto (vielleicht 5 - 50 k) an der Börse hinreichend profitabel unterwegs sein kann.
    • Matthias schrieb:

      Cloudatlas schrieb:

      Darum ist eine Challenge für Coaches mit 10.000€ viel zu wenig.
      Soweit ich das bisher verstanden habe, ist dies nur die untere Grenze. Wer kann und mag, der kann hier durchaus größere Konten handeln. Viel entscheidender ist ist für mich, dass hier von einer (so hoffe ich jedenfalls) unabhängigen Stelle die Trackrecords geprüft werden. Wenn das wirklich so ist, dann ist das ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung.
      Denn falls es tatsächlich Schule macht, müsste sich jeder Coach der dort nicht teilnimmt, ja irgendwann die Frage gefallen lassen, warum er nicht teilnimmt. Und die Suche nach den gängigen Ausreden dürfte immer schwerer fallen, je mehr dabei mitmachen. Mir gefällt die Idee grundsätzlich sehr gut, auch wenn es nur ein erster Schritt ist. Aber immerhin - irgendwo muß man schließlich anfangen. Und diese Branche hat es in der Tat mehr als nötig, ihre Seriosität unter Beweis zu stellen.
      schönes Video vom Jens zur Challenge. Viele Coaches haben die Hose voll und nehmen nicht teil.

      youtube.com/watch?v=QKBmAZa1HGM&t=2s
    • richtig, der M. Gabel versteckt sich nicht hinter irgendwelchen billigen Ausreden. Dem zolle ich auch Respekt! Im Übrigen nimmt der Tradermacher Lars Erichsen nicht teil, warum auch immer. Eigentlich müsste er den Kanal an Jens Rabe wieder abgeben, da er sich der Challenge stellt. Jens Klatt von Jfd-Brokers macht auch nicht mit, angeblich hat er keine Zeit und er kann ja seine Kundengelder nicht verzocken. Markus Klebe will dort aber mitmachen ab März. mal abwarten, wer noch so auf der Teilnehmerliste erscheint. Ganz oben bei mir steht der Jay Medrow. Der soll mal zeigen, das sein arrogantes Auftreten gerechtfertigt ist. Der Oli K. als "Vollprofi" hatte den Mund ja auch zu voll genommen und ist mit seinem Projekt alles andere als gut gestartet. Zumindest hat er mehr als 10% erwirtschaftet. Das ist schon mal besser als die Jungs von captrader mit ihren managed accounts.
    • Cloudatlas schrieb:

      .... Ganz oben bei mir steht der Jay Medrow. Der soll mal zeigen, das sein arrogantes Auftreten gerechtfertigt ist....

      Grüße euch,

      Ich finde den Jay Medrow rein vom Auftreten her hoch professionell. Arrogant finde ich das überhaupt nicht. Endlich mal jemand der das Börsengeschäft seriös darstellt. Im Gegensatz zu vielen anderen die in "überspitzt" Jogginghose, vom Handy, oder zwischen einem Satz beim Sport mal eben traden und Geld am Markt machen.
      Da ist mir der Herr Medrow, der sich "anständig" anzieht und sich gut ausdrücken kann doch um einiges lieber.

      Habe mir nur ein paar Ausschnitte auf Youtube von ihm angesehen. Kenne ihn weder privat oder hab ich mich mal mit ihm unterhalten.

      An sich finde ich diese Challenge die ins Leben gerufen wurde hervorragend.
      Es ist natürlich klar, dass die meisten "Guru-Trader" daran nicht teilnehmen werden. Die Gründe kennen hier die meisten :)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Tobias
      Mit freundlichen Grüßen

      Tobias
    • Jay Medrow ist aus dem Grund arrogant, weil er sich über Markttechniker lustig macht. Für ihn ist das alles Nonsens, genauso wie gleitende Durchschnitte, Pivots etc. Ich kann den Satz von ihm auch nicht mehr hören: "wir Profis ziehen euch naiven Retailern, die Kohle aus der Tasche". dann soll er es bitte beweisen. Dann soll er zeigen, was er drauf hat. Übers Trading reden können alle Coaches. Auch ein Jay Medrow "protzt" mit seinem Fachwissen, wirkt dadurch hochprofessionell, nur kann er es auch in der Praxis umsetzten? diesen Beweis muss er antreten. An der Börse führen mMn viele Wege zum Erfolg. es gibt nicht den einen "Königsweg". Des Weiteren muss man konstatieren, das der Tradingstil auch zur eigenen Persönlichkeit passen muss. Aus diesem Grund kann das, was bei dem einen funktioniert, bei anderen zu Misserfolg führen. Im Übrigen scheitern auch viele "professionelle Händler". Man braucht sich doch nur mal mit den Leerverkäufen im bundesanzeiger bzw. shortsell.nl beschäftigen. Da wird man zum Teil auch feststellen, das "Profis" genauso dumm und naiv handeln, wie mancher Hobbytrader bzw. absoluter Anfänger. (um mal ein Beispiel zu nennen Blue Ridge Capital - Lufthansa, Wirecard). zurück zum Jay. Bevor er nicht den Nachweis erbracht hat, das er aus Geld mehr Geld machen kann, ist er leider genauso ein "Dampfplauderer" wie jeder andere, nur mit dem einen Unterschied, das er jahrelang in der Finanzbranche gearbeitet hat. Nur ist das kein Beleg für erfolgreiches Trading. Ein Oli Klemm ist damit auch angetreten und konnte seinen Worten keine Taten folgen lassen. Zumindest hat er sich aber einer Challenge gestellt, dem zolle ich Respekt. diesen muss der Jay sich erst noch verdienen.
    • Ich glaube da hat jeder so seine Präferenzen, was er symphatisch findet, oder auch nicht - Wie im echten Leben eben.

      Was mich seit einiger Zeit viel mehr beschäftigt, ist die Frage, warum mich die ganzen Gurus überhaupt noch aufregen. Sie verdienen an mir keinen Cent und sorgen sogesehen für zusätzliche Liquidität an den Märkten. Wovon ich letztlich selbst am Ende profitiere.

      Wenn ich Bücher lese, dann eher studienbedingt im Bereich ökonomischer Zusammenhänge, behavioral finance, psychologische Verhaltensmuster, betriebswirtschaftliche Zahlenanalyse usw. Und doch ist es wie ein Nagel im Hirn, wenn man wieder einer Anzeige eines Gurus gegenübersteht. Als wäre man irgendwann von seinem "besten Freund verraten worden"

      Keine Ahnung, aber ich denke auch einige andere hier an Bord sind mittlerweile weder auf die Coachings, noch auf sonstige geistige Ergüsse dieser "Experten" angewiesen.

      Dennoch will man sie scheitern sehen. Und ehrlich gesagt hoffe ich, dass das im großen Umfang passieren wird. Vielleicht öffnet das dem ein oder anderen Anfänger die Augen, wenn es darum geht, mal eben schnell ein paar Euros an den Märkten zu verdienen.

      Aber anders herum wird sich glaube ich nie etwas ändern. Wenn ich mir allein bei Facebook anschaue, wieviele Ahnungslose auf den Bitcoin Zug aufspringen, in der Hoffnung auf den schnellen Reichtum, dann sehe ich kaum Hoffnung.

      Ich glaube mittlerweile, man muss die Dinge mit einem Schmunzeln einfach hinnehmen, und akzeptieren, dass Parasiten eben zum Ökosystem dazugehören. Auch wenn man auf die Gefahren von Hütchenspielern hinweist, wird es am Ende doch einige geben, die trotzdem gegen Sie spielen werden und am Ende womöglich behaupten, Sie hätten gewonnen.
      Wie handelt man denn nun am besten an der Börse?

      Hmm... am besten profitabel :)

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    • Ich würde sie nicht gleich als Parasiten bezeichnen. Trader die von dem Gewinn ihrer Trades leben müssen , sind in der Regel den ganzen Tag allein .

      Kein Wunder , das sie nach etwas suchen, um mit jemanden zu kommunizieren zu können . Keine Kollegen neben sich , wie in der Firma soziale Kontakte ?? usw .

      Du sitzt vor dem Pc jeden Tag , Trade ...Trade ... Trade ... fertig und war das schon alles ??

      Seht euch die Masse von Videos von Tradern auf Youtube an .
    • Cloudatlas schrieb:

      ...Jay Medrow ist aus dem Grund arrogant, weil er sich über Markttechniker lustig macht. Für ihn ist das alles Nonsens, genauso wie gleitende Durchschnitte, Pivots etc. Ich kann den Satz von ihm auch nicht mehr hören: "wir Profis ziehen euch naiven Retailern, die Kohle aus der Tasche"...

      Guten Abend,

      Vielleicht ist das ja aus der Sicht erklärbar das er tatsächlich aus der Bankenwelt stammt und dort auch wirklich tätig war. Ich denke (weiß es natürlich aber nicht), dass kein Trader einer Institution nach Markttechnik handelt. So kann man seine Aussagen vielleicht besser verstehen.
      Nicht das der Eindruck entsteht ich verteidige den Herr Medrow hier. Ich bin kein Anhänger von ihm noch irgendwelcher Individuen mit einem YT-Kanal oder Ausbildungsangebote ;)
      Übrigens vermute ich beim Oli manchmal das der nur die Aufträge der Kunden angenommen hat und diese stur ausgeführt hat. Bei ihm sehe ich wirklich keinerlei Professionalität oder "Bankenwissen". Ich kann mich natürlich auch irren.

      Habt ihr schon von dem neuen Projekt von Michael Voigt mit Suat Yeter und Oli Klemm auf Zypern gehört? Weiß da jemand etwas genaueres ?


      Borg schrieb:



      Kein Wunder , das sie nach etwas suchen, um mit jemanden zu kommunizieren zu können . Keine Kollegen neben sich , wie in der Firma soziale Kontakte ?? usw .

      Du sitzt vor dem Pc jeden Tag , Trade ...Trade ... Trade ... fertig und war das schon alles ??
      Das ist mir auch stark aufgefallen. Ich hatte jetzt das Glück eine lange Zeit über mich ausschließlich aufs Trading zu konzentrieren und ja, wie du es sagst, es ist verdammt langweilig. ( Ich bin nicht Intraday unterwegs, und der einzelne Trade managed sich auch so ziemlich von selbst. Ich spucke dann hier, W:O und auf Investing rum und habe ziemliche Langeweile.
      Habe schon an eine Gründung eines kleinen Traderrooms gedacht. Über Skype, mit Webcam. Wo es nicht unbedingt ums Trading gehen muss, sondern alltägliche Unterhaltungen :)
      Es gibt ja einen Haufen Trader die vor dem Screen versauern, schließlich müssen Freunde arbeiten, 10h im Fitnessstudio kann man auch nicht sein und immer lust Bücher zu lesen hat man auch nicht. Schlimm was Trader für Probleme haben :D :D

      Grüße und eine gute Handelswoche
      Tobias
      Mit freundlichen Grüßen

      Tobias
    • Tobi ich nehme mal deinen Gedanken auf . Wer mir eine PN sendet mit der Nr. seines TeamViewer dem sende ich die Id und das Kennw. des TeamViewer von einem meiner TestPC´s zu .


      Der TeamViewer ist natürlich für alles außer zum Zusehen gesperrt .


      Ihr seht dann dieses Bild.
      Mean Reversion mit tieferen Schlusskursen im M60.
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