Take Profit

    • SiBru schrieb:

      Was halten die anderen mitlesenden von der Treue zu einem bzw. wenigen Märkten?


      Meiner Meinung nach ist es Emotional auch sehr schwer zu verkraften, wenn man nur einen oder nur wenige Märkte handelt, weil wenn man mal eine Verlustserie hat, zweifelt man an seinem handeln.
      Wenn man aber 20, 50 oder mehr Märkte zum handeln hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man nur Verluste macht sehr gering!! Eine gute Handelslogik ist natürlich vorausgesetzt ;)
    • Guten Morgen zusammen,

      @traderstar

      Welche Bedingungen müssen den bei dir erfüllt sein, dass du dich zu einem Trade hinreissen lässt?
      Ich habe mich eine Zeit lang auch nur auf den DAX beschränkt weil ich der Meinung war das ein richtiger Trader nur den "wichtigsten" der Märkte handeln sollte. Wieso sollte ich mich auch mit weniger zufrieden geben war meine Meinung..:)
      Ich bin dann aber recht schnell zu der Erkenntniss gekommen, dass mir schlicht und ergreifend die Disziplin fehlt in nur einem Markt auf mein bevorzugtes Setup zu warten. So sind viele viele Idiotentrades zustande gekommen. Nachdem ich dann mein Demokonto in wenigen Tagen um die hälfte reduziert hatte, hab ich mich von dieser Meinung auch wieder getrennt.
      Hast du eigentlich die Händler Bücher gelesen?

      Grüße

      PS: Vielen Dank an die Forenbetreiber die diesen Mehrwert, sich mit gleichgesinnten austauschen zu können, ermöglichen!
    • Hallo,

      Also mir ging es in diesem Thread vorrangig darum die Meinungen von Erfahreneren Tradern bezüglich des Take Profits zu erhalten.

      Ich möchte den Trend handeln bis zum großen P2, dabei ziehe ich den Stopp jeden zweiten P2 nach um nicht unnötig ausgestoppt zu werden.

      Jetzt wurde hier der Parabolic SAR angesprochen mit dem ich allerdings noch keine Erfahrung gemacht habe. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier die Bewegung der Gwl gehandelt und der Stopp wird an jeden neuen Punkt den der SAR berechnet nachgezogen. Stimmt das soweit?

      Grüße
    • SiBru schrieb:

      Wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier die Bewegung der Gwl gehandelt und der Stopp wird an jeden neuen Punkt den der SAR berechnet nachgezogen. Stimmt das soweit?
      Ich wollte jetzt hier niemanden verwirren... :/
      Genau! Ich handle die Bewegung der GWL aus der Korrektur heraus. Den Stopp setze ich zuerst an den großen P3. Ab hier wird er mit Luft zum Markt nachgezogen, kann durch 2. oder 3. P3 des untergeordneten Trends, 2. 3. 4. ....Vorperiode, den Parabolic SAR, Supertrend usw. sein!! Nach dem gr. P2 wird der Stopp streng nach Bewegungsstopp Logik nachgezogen!! Danach bestimmt der Markt wann der Trade geschlossen wird. Einen Take Profit benutze ich also nicht!! :)
    • Adrian schrieb:

      Genau! Ich handle die Bewegung der GWL aus der Korrektur heraus. Den Stopp setze ich zuerst an den großen P3. Ab hier wird er mit Luft zum Markt nachgezogen, kann durch 2. oder 3. P3 des untergeordneten Trends, 2. 3. 4. ....Vorperiode, den Parabolic SAR, Supertrend usw. sein!! Nach dem gr. P2 wird der Stopp streng nach Bewegungsstopp Logik nachgezogen!! Danach bestimmt der Markt wann der Trade geschlossen wird.
      Verwirrt schon - da fliegen einem diverse Fachausdrücke um die Ohren.
      Wie wäre es, das Vorgehen mal durch eine Skizze oder einen Chart zu erläutern?
    • Danke für die Skizze!

      Wenn Du den SL zunächst an den unteren P3 setzt, handelt es sich normalerweise um einen Trendstopp. Die initiale Stoppweite ist also auf jeden Fall größer als der Abstand 3 – 3’.

      Damit das Trading auf längere Sicht Erfolg hat, muss ein durchschnittliches CRV von mind. 1,5 – 2 erzielt werden. Vom Einstiegsbereich sollte der Kurs also im Mittel aller Trades um das 1,5- bzw. 2-fache der initialen Stoppweite nach oben laufen.

      Gelingt dies bei Deiner Methode und mit welchen Handelsobjekten?
    • Diesen unscharfen Einstieg halte ich in einer schon weiter gelaufenen GWL (hier durch 2-3,2-3 angedeutet) auf Dauer für wenig erfolgversprechend. Anders sieht das in einer GWL aus die noch ganz jung ist, dort will man auf jeden Fall früh dabeisein und nimmt auch in Kauf mit einem Teil am P2 der GWL einzusteigen falls die Limits unten nicht erreicht werden.

      Besser ist es den unscharfen Einstieg in der Signallage anzuwenden, wenn man aus der Korrektur der GWL kommt. Dort gibt der letzte P2 der GWL das Potential vor, mit dem unscharfen Einstieg versucht man im Sahnestück der nächsten Bewegung der GWL auf jeden Fall dabeizusein.

      So habe ich jedenfalls Michael Voigt verstanden und meine das auch in praktischen Trades von Oliver Najjar ähnlich gesehen zu haben. Sein Credo: Sein ein Profi im 'Wo' und ein Cowboy im 'Wie'. Also mit dem Einstieg immer schön flexibel bleiben, sofern die Stelle innerhalb der GWL stimmt.

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    • hotte schrieb:

      Damit das Trading auf längere Sicht Erfolg hat, muss ein durchschnittliches CRV von mind. 1,5 – 2 erzielt werden. Vom Einstiegsbereich sollte der Kurs also im Mittel aller Trades um das 1,5- bzw. 2-fache der initialen Stoppweite nach oben laufen.
      Beim unscharfen Handel aus der GWL wird natürlich kein so großes realisiertes CRV erreicht, als beim scharfen Handel. Aber man darf die Trefferquote nicht vergessen!! Beim scharfen Handel wird man teilweise mehrmals ausgestoppt, bis der Trade wie gewünscht verläuft. Beim unscharfen Handel verlierst du erst dein max. riskierter Stopp, wenn die GWL gebrochen ist und der Trade eh keinen Sinn mehr macht. Ich habe zwar zu Beginn ein schlechtes CRV, aber wer sagt denn, dass ich keine weiteren Orders in Markt werfen darf, wenn mein Stopp nachgezogen wurde und der Kurs in Richtung gr. P2 läuft?
    • also die bewegung see GWL handelt man als untergeordneten Trend. Du weisst ja nie, on die geld sich fortsetzen wird.
      Wenn sich innerhalb der gwl aber ein untergeordneter Trend bildet, stehn die Chancen gut, dass dieser sich fortsetzt.
      Wenn man diesen untergeordneten Trend (=signallage) nicht komplett handeln will, kann man auch deren Bewegungen handeln. Entweder nach Bewegungsmangel oder sogar den der signallage untergeordneten Trend.
      In der signallage kann man auch unscharf (also ohne konkretes Signal) agieren aber nur, wenn die Strategie daraus einen positiven Erwartungswert aufweist.
      Fachliche Unschärfe als Rechtfertigung für planloses zocken zu nutzen, wird langfrisitg zu Verlusten führen :)